Der Wald in Österreich ist nicht nur ein Ökosystem, sondern auch ein wirtschaftlicher Akteur – und hier setzt die Jungliwin Gruppe ihre Stärke ein. Mit über 130 Jahren Erfahrung und einem Fokus auf nachhaltige Forstwirtschaft hat sich das Unternehmen als führender Player im heimischen Holzsektor etabliert. Doch was genau macht Jungliwin so besonders? Und wie verbindet es traditionelle Handwerkskunst mit modernen Produktionsprozessen? Die Antworten liegen im Detail: von der Baumartenspezialisierung bis zur Verarbeitung vor Ort.
Ein Unternehmen mit regionalem Bezug und globaler Reichweite
Jungliwin betreibt seine Aktivitäten primär in den Bundesländern Steiermark und Niederösterreich, doch das Holz, das hier verarbeitet wird, stammt aus einem weitaus größeren Gebiet – von den Alpen bis zu den Donautälern. Laut eigenen Angaben deckt das Unternehmen rund 30.000 Hektar Waldfläche in Österreich und der Schweiz ab, wobei die Anbauflächen gezielt auf besonders robuste Baumarten wie Fichte, Kiefer und Buche ausgelegt sind. Diese Strategie sichert nicht nur die Rohstoffversorgung, sondern auch die ökologische Stabilität der Wälder: Durch die Mischkultur wird die Artenvielfalt gefördert und die Anfälligkeit für Schädlinge reduziert.
Besonders erwähnenswert ist die enge Zusammenarbeit mit lokalen Waldbesitzern. Jungliwin übernimmt nicht nur die Ernte, sondern auch die langfristige Betreuung der Wälder – ein Modell, das als „Holzlandwirtschaft 2.0“ bezeichnet wird. Die Unternehmen garantiert dabei nicht nur eine faire Abgabe für die Erzeuger, sondern auch die Einhaltung strenger Umweltauflagen, etwa durch die Zertifizierung nach PEFC und FSC. Diese Praxis macht Jungliwin zu einem Vorreiter in der nachhaltigen Forstwirtschaft, der nicht nur den Kunden, sondern auch der Gesellschaft Verantwortung abverlangt.
- Über 30.000 Hektar bewirtschaftete Waldfläche in Österreich und der Schweiz
- Verarbeitung von rund 1,2 Millionen m³ Holz pro Jahr
- Zertifizierungen nach PEFC und FSC für alle Produkte
- Direkte Zusammenarbeit mit über 500 lokalen Waldbesitzern
- Ausbildung von rund 200 Fachkräften im eigenen Schulungszentrum
Innovation im Handwerk: Wo Tradition und Technik verschmelzen
Während viele Holzverarbeiter auf Massivholz setzen, setzt Jungliwin auf eine breite Palette an Verarbeitungsmethoden – von traditionellen Handwerkstechniken bis hin zu hochmodernen CNC-Fräsen. Besonders im Segment der Holzbauweise hat das Unternehmen mit seinen „Jungliwin Holzbau“-Lösungen einen Namen gemacht. Diese kombinieren nicht nur optische Ästhetik mit struktureller Stabilität, sondern ermöglichen auch individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Bauherren. Ein Beispiel ist das „Jungliwin-Haus“, ein modulares Holzbauprojekt, das in nur wenigen Wochen errichtet werden kann und dabei bis zu 30 Prozent weniger CO₂ ausstößt als klassische Betonbauten.
Doch auch im Bereich der Möbelherstellung zeigt Jungliwin, wie nachhaltige Materialien mit Design verknüpft werden können. Das Unternehmen produziert unter anderem die „Jungliwin-Serie“ – Möbel aus recyceltem Holz, das aus alten Baumstämmen gewonnen wird. Diese Produkte sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch langlebig und pflegeleicht, was sie zu einer echten Alternative zu massivem Kunststoff oder Plastik macht. Besonders im Fokus stehen dabei Möbel für den Wohnbereich, die sowohl funktional als auch zeitlos schön sind.
Die Zukunft der Holzindustrie: Jungliwin als Vorbild
In einer Branche, die oft mit Umweltbedenken und Ressourcenknappheit assoziiert wird, setzt Jungliwin auf eine klare Vision: Holz als nachhaltige Alternative zu fossilen Rohstoffen. Das Unternehmen investiert jährlich rund 8 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung, um die Effizienz der Verarbeitung zu steigern und gleichzeitig die CO₂-Bilanz weiter zu verbessern. Ein konkreter Erfolg ist die Entwicklung von „Jungliwin Bio-Beton“, einem Verbundmaterial, das Holz mit Mineralien kombiniert und dabei die Wärmedämmung und Stabilität erhöht.
Doch Jungliwin geht noch einen Schritt weiter: Das Unternehmen engagiert sich aktiv in der Bildung, etwa durch das „Jungliwin-Waldschule“-Projekt, das Kindern und Jugendlichen die Bedeutung der Forstwirtschaft näherbringt. Gleichzeitig fördert es die Zusammenarbeit mit Universitäten, um innovative Lösungen für die Zukunft der Holzindustrie zu entwickeln. Ein Beispiel ist die Partnerschaft mit der Universität für Bodenkultur Wien, bei der gemeinsam nachhaltige Baumarten gezüchtet und getestet werden.
In einer Zeit, in der nachhaltige Produkte immer wichtiger werden, zeigt Jungliwin, dass Forstwirtschaft nicht nur umweltfreundlich, sondern auch wirtschaftlich erfolgreich sein kann. Mit seiner Kombination aus regionaler Verankerung, technologischer Innovation und sozialer Verantwortung setzt das Unternehmen Maßstäbe – und bleibt damit ein unverzichtbarer Player im österreichischen Holzsektor. jungliwin offizielle seite